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Deutsche, Italiener und Briten suchen nach Immobilien auf den Kanarischen Inseln: Diese Orte verzeichnen die höchste Nachfrage

Auf den Kanarischen Inseln bleibt die Nachfrage ausländischer Immobilienkäufer hoch, besonders in Santa Cruz de Tenerife, wo Deutsche, Italiener und Briten besonders aktiv sind.

Die Nachfrage ausländischer Käufer nach Immobilien auf den Kanarischen Inseln bleibt weiterhin besonders hoch. Das geht aus Daten von Idealista hervor, die zeigen, dass die Provinz Santa Cruz de Tenerife zu den spanischen Gebieten mit dem größten internationalen Interesse am Immobilienkauf gehört.


In der Provinz Santa Cruz de Tenerife entfallen 26,5 % der Nachfrage nach Wohnimmobilien auf ausländische Käufer. In der Provinz Las Palmas liegt dieser Anteil bei 20,3 %.

Damit gehören beide kanarischen Provinzen zu den wichtigsten Zielregionen für internationale Käufer in Spanien. Besonders stark ist die ausländische Nachfrage weiterhin in Küstenregionen und auf den Inseln, wo der internationale Markt eine bedeutende Rolle im Wohnimmobiliensektor spielt.

In der Provinz Santa Cruz de Tenerife sind deutsche Käufer die aktivste ausländische Gruppe. Dahinter folgen Italiener und Briten. In Las Palmas führen ebenfalls die Deutschen die Rangliste an, allerdings stehen dort Briten vor Italienern auf den folgenden Plätzen.

Die kanarischen Orte mit der höchsten ausländischen Nachfrage

Auf kommunaler Ebene gibt es auf den Kanarischen Inseln mehrere Orte, in denen das internationale Interesse besonders stark ausgeprägt ist. Den höchsten Anteil ausländischer Nachfrage im Archipel verzeichnet Tijarafe auf La Palma. Dort stammen 55,1 % der Immobiliennachfrage von internationalen Käufern.

An zweiter Stelle liegt Pájara auf Fuerteventura, wo die ausländische Nachfrage 52,6 % erreicht. Danach folgt Mogán auf Gran Canaria mit 47,4 %. Antigua, ebenfalls auf Fuerteventura, kommt auf 46,5 %.

Deutsche, Italiener und Briten suchen nach Immobilien auf den Kanarischen Inseln: Diese Orte verzeichnen die höchste Nachfrage

Diese Zahlen zeigen, dass sich das Interesse ausländischer Käufer nicht nur auf die großen Städte oder die bekanntesten Touristenzentren konzentriert. Vielmehr verteilt sich die Nachfrage auf verschiedene Inseln und Gemeinden, insbesondere auf Orte, die mit Küstenleben, Tourismus, Zweitwohnsitzen und internationalen Wohnsiedlungen verbunden sind.

Ausländische Nachfrage konzentriert sich auf Küsten und Inseln

Spanienweit bleibt die ausländische Nachfrage nach Immobilien stark auf die Mittelmeerküste und die Inselgebiete konzentriert. Die höchsten Werte werden in Alicante verzeichnet, wo ausländische Käufer 32,3 % der gesamten Nachfrage ausmachen. Es folgen die Balearen mit 28,2 %, Málaga mit 27,1 % und Santa Cruz de Tenerife mit 26,5 %.

Diese vier Gebiete sind die einzigen Provinzen, in denen die ausländische Nachfrage mehr als ein Viertel des gesamten Interesses am Immobilienkauf ausmacht.

Insgesamt gibt es 14 spanische Provinzen, in denen der Anteil ausländischer Nachfrage über 10 % liegt. Alle diese Provinzen befinden sich an der Küste. In diesen Märkten stammen die Suchanfragen überwiegend von Interessenten aus dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Girona mit 22,5 % und Las Palmas mit 20,3 % liegen ebenfalls über der Marke von 20 %. Dahinter folgen Almería mit 17,4 %, Murcia mit 15,8 % und Granada mit 15 %. Weitere Provinzen mit einem Anteil zwischen 10 % und 15 % sind Tarragona mit 13,4 %, Valencia mit 11,7 %, Cádiz mit 11,5 % und Huelva mit 11,1 %.

In den größten spanischen Wohnimmobilienmärkten fällt der Anteil ausländischer Nachfrage dagegen geringer aus, weil die inländische Nachfrage dort deutlich stärker ist. In der Provinz Barcelona liegt der Anteil internationaler Interessenten bei 8,1 %, in Sevilla bei 4,7 % und in Madrid bei 3,9 %.

In diesen drei großen Märkten stechen neben britischen, deutschen und französischen Käufern auch Interessenten aus den Vereinigten Staaten hervor.

Deutsche Käufer dominieren auf den Inseln

Die Daten von Idealista zeigen auch deutliche Unterschiede bei der Herkunft der Käufer je nach Region. Deutsche Käufer führen die internationalen Suchanfragen in beiden spanischen Archipelen an. Auf den Balearen machen sie 43,5 % der gesamten ausländischen Nachfrage aus. In Santa Cruz de Tenerife liegt ihr Anteil bei 22,4 %, in Las Palmas bei 21,3 %.

Damit bestätigt sich die starke Stellung deutscher Käufer auf den Inselmärkten, sowohl auf den Balearen als auch auf den Kanarischen Inseln. Britische Käufer sind dagegen besonders stark im Süden des spanischen Festlands vertreten. Sie führen die internationale Nachfrage in Almería, Málaga, Murcia und Granada an, also in Gebieten, die historisch zum Kern des angelsächsischen Wohnimmobilienmarktes in Spanien gehören.

Deutsche, Italiener und Briten suchen nach Immobilien auf den Kanarischen Inseln: Diese Orte verzeichnen die höchste Nachfrage

Auch in der Valencianischen Gemeinschaft spielen britische Käufer eine wichtige Rolle. Niederländische Interessenten sind vor allem in Alicante und entlang großer Teile der Mittelmeerküste stark vertreten.

Die von Idealista/data im ersten Quartal des Jahres durchgeführte Studie zeigt außerdem den Einfluss geografischer Nähe. In Girona, nahe der französischen Grenze, entfallen 32,8 % der ausländischen Nachfrage auf französische Käufer. Auch in Castellón und Tarragona führen französische Interessenten die Rangliste an.

In Huelva wiederum stammen 25,2 % des ausländischen Interesses von portugiesischen Staatsangehörigen, was die Nähe der Provinz zu Portugal widerspiegelt.

Orte, in denen die ausländische Nachfrage höher ist als die inländische

Eine detaillierte Analyse nach Gemeinden zeigt, dass es in Spanien mehrere Orte gibt, in denen das ausländische Interesse am Kauf einer Immobilie sogar größer ist als die Nachfrage einheimischer Käufer.

Besonders deutlich zeigt sich dies auf Mallorca. In den Orten Canyamel, Cala d’Or und Cala Ratjada liegt der Anteil ausländischer Nachfrage bei über 60 %. Deutsche Käufer machen dort mehr als 50 % des internationalen Interesses aus und erreichen in einigen dieser Orte sogar Werte von bis zu 80 %.

Auch außerhalb der Balearen gibt es Gemeinden mit sehr hoher internationaler Nachfrage. Cómpeta in Málaga überschreitet ebenfalls die Marke von 60 %.

Im Bereich zwischen 50 % und 60 % liegen unter anderem Oria in Almería, Nerja und Frigiliana in Málaga sowie Moraira, Benitachell und Benissa in Alicante. Auf den Kanarischen Inseln gehören Tijarafe auf La Palma und Pájara auf Fuerteventura zu dieser Gruppe.

Die Liste der 20 Gemeinden mit der größten internationalen Anziehungskraft umfasst außerdem Empuriabrava und Roses in Katalonien, die besonders bei französischen Käufern beliebt sind.

Deutsche, Italiener und Briten suchen nach Immobilien auf den Kanarischen Inseln: Diese Orte verzeichnen die höchste Nachfrage

Auf den Kanarischen Inseln erscheinen auch Mogán und Antigua unter den Orten mit der stärksten internationalen Nachfrage. Dort interessieren sich unter anderem Käufer aus Norwegen, dem Vereinigten Königreich und Italien für Immobilien. Vervollständigt wird die Rangliste durch Iznájar in Córdoba sowie die murcianischen Gemeinden Abanilla, Fuente-Álamo und Los Alcázares.

Alicante, Palma und Málaga führen bei den Provinzhauptstädten

Unter den spanischen Provinzhauptstädten steht Alicante bei der internationalen Nachfrage an erster Stelle. Dort machen ausländische Suchanfragen 21,8 % des gesamten Interesses aus. Französische, deutsche und britische Käufer spielen dabei eine wichtige Rolle, ohne dass eine einzelne Nationalität eindeutig dominiert.

Palma liegt mit einem Anteil internationaler Suchanfragen von 18,5 % auf dem zweiten Platz. In der Hauptstadt der Balearen sind deutsche Käufer besonders stark vertreten: Sie machen 44 % der gesamten ausländischen Nachfrage aus. Mit deutlichem Abstand folgen Schweden mit 11,7 % und Briten mit 5,9 %.

Málaga belegt den dritten Platz unter den Provinzhauptstädten, mit einem Anteil ausländischer Nachfrage von 14,8 %. Eine der auffälligsten Entwicklungen dort ist der Aufstieg der Vereinigten Staaten zum wichtigsten Herkunftsmarkt, noch vor dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden.

Den Daten zufolge festigt Málaga damit seine Position als attraktives Ziel für vermögende Käufer aus den USA. Die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten führt auch in weiteren Provinzhauptstädten die internationalen Suchanfragen an. Dazu gehören Valencia, wo der Anteil ausländischer Nachfrage bei 13,6 % liegt, Barcelona mit 12,1 %, Girona mit 11,8 %, Tarragona mit 11,1 % und Cádiz mit 10,9 %.

In Santa Cruz de Tenerife machen ausländische Suchanfragen 9,8 % der Gesamtnachfrage aus. Dort sind deutsche Käufer die stärkste internationale Gruppe. Das Gleiche gilt für Las Palmas de Gran Canaria, wo die ausländische Nachfrage bei 8,8 % liegt. In Castellón de la Plana, wo internationale Interessenten 9,4 % der Nachfrage ausmachen, gehören rumänische Käufer zu den drei wichtigsten Herkunftsgruppen.


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