Den Kanarischen Inseln steht an diesem Mittwoch, dem 8. Juli, ein weiterer Tag mit intensiver Hitze bevor. Nach Angaben der staatlichen Wetterbehörde Aemet gelten weiterhin Warnungen für den gesamten Archipel. Für alle Inseln ist die Warnstufe Gelb wegen hoher Temperaturen aktiv, während Gran Canaria als einzige Insel weiterhin unter Warnstufe Orange steht.
Die Wetterlage bleibt damit angespannt, vor allem in den Binnengebieten, in mittleren Höhenlagen und an nach Süden ausgerichteten Hängen. Dort werden die höchsten Temperaturen erwartet. Zusätzlich rechnet Aemet mit leichtem Dunst in höheren Lagen sowie mit sehr warmen Nächten in den am stärksten betroffenen Gebieten.
Die höchsten Werte werden erneut auf Gran Canaria erwartet. Besonders betroffen sind die nach Süden ausgerichteten mittleren Höhenlagen, wo die Temperaturen bis zu 37 °C erreichen können. Auch in anderen Binnenbereichen des Archipels, insbesondere in südlich ausgerichteten Mittelgebirgslagen, können die Temperaturen auf etwa 34 °C steigen.
Gran Canaria bleibt die am stärksten betroffene Insel

Die Warnkarte der Aemet zeigt aktive Hitzewarnungen für die Kanarischen Inseln während der zentralen Tagesstunden. Dann wird die Hitze am intensivsten zu spüren sein. Besonders betroffen sind Gebiete abseits der Küste, das Landesinnere sowie Regionen in mittleren Höhenlagen.
Gran Canaria dürfte die höchsten Temperaturen des Tages verzeichnen. Die Vorhersage geht von bis zu 37 °C in den südlichen Mittelgebirgslagen aus. Aemet schließt zudem nicht aus, dass in besonders exponierten Bereichen lokal Werte von bis zu 40 °C erreicht werden können.
Auf Lanzarote und Fuerteventura wird die Hitze vor allem im Landesinneren und im Süden der Inseln spürbar sein. Auf Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro werden die höchsten Temperaturen in den Hochland- und Mittelgebirgsregionen erwartet, insbesondere an Südhängen.
Die Küstengebiete, vor allem im Norden, bleiben zwar etwas milder, doch die Hitze wird auf dem gesamten Archipel deutlich zu spüren sein. Mit Ausnahme der nördlichen Küstenabschnitte werden die Temperaturen voraussichtlich allgemein 30 °C bis 33 °C erreichen oder überschreiten.

Im Landesinneren und im Süden von Lanzarote und Fuerteventura sowie in den Hoch- und Mittelgebirgsregionen der übrigen Inseln können die Temperaturen über 34 °C steigen.
Leichter Dunst und sehr warme Nächte
Aemet erwartet auf den Kanarischen Inseln überwiegend klaren Himmel, begleitet von leichtem Dunst in höheren Lagen. Im Norden der gebirgigeren Inseln sowie entlang der Westküsten der östlichen Inseln kann es jedoch zeitweise zu niedriger Bewölkung unterhalb von 300 bis 500 Metern kommen.
Die Hitze wird sich nicht nur auf die Tagesstunden beschränken. In den am stärksten betroffenen Gebieten können die Tiefsttemperaturen über 25 °C bis 27 °C bleiben. Dadurch fällt die nächtliche Abkühlung deutlich geringer aus als üblich.
Diese sehr warmen Nächte können die Belastung durch die Hitze zusätzlich verstärken. Sie erschweren das Schlafen und erhöhen das Risiko für besonders empfindliche Personen, darunter ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen.
Vorhersage für die Provinzhauptstädte

In den beiden Provinzhauptstädten fallen die Temperaturen deutlich unterschiedlich aus. Für Las Palmas de Gran Canaria prognostiziert Aemet eine Höchsttemperatur von 26 °C und eine Tiefsttemperatur von 23 °C. In Santa Cruz de Tenerife wird ein Höchstwert von 32 °C erwartet, ebenfalls bei einer Tiefsttemperatur von 23 °C.
Damit bleibt der Kontrast zwischen den Küstenhauptstädten und den heißeren Gebieten im Landesinneren oder in mittleren Höhenlagen deutlich ausgeprägt. Die stärkste Hitze konzentriert sich weiterhin auf Zonen abseits der nördlichen Küsten sowie auf Bereiche, die stärker warmer Luft und direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.
Wind und allgemeine Wetterbedingungen
Entlang der Küsten weht leichter bis mäßiger Nordwind. An den Ost- und Westhängen können zeitweise stärkere Böen auftreten. In den mittleren Höhenlagen überwiegen leichte Winde aus wechselnden Richtungen, während auf den Berggipfeln eine westliche Komponente erwartet wird.
Angesichts der hohen Temperaturen gelten weiterhin die üblichen Vorsichtsmaßnahmen. Es wird empfohlen, längere Aufenthalte in der Sonne während der heißesten Stunden des Tages zu vermeiden, ausreichend Flüssigkeit zu trinken und besonders auf gefährdete Personen zu achten.
Einwohner und Besucher sollten zudem die Hinweise der örtlichen Behörden befolgen, insbesondere in Gebieten mit aktiven Hitzewarnungen oder Einschränkungen im Zusammenhang mit der erhöhten Waldbrandgefahr.






