Die staatliche Wetterbehörde Aemet hat ihre Übersicht über die Höchsttemperaturen auf den Kanarischen Inseln für Sonntag, den 5. Juli, aktualisiert. Demnach wurde der höchste Wert des Tages in San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria gemessen. Die Wetterstation Las Tirajanas registrierte 36,9 °C und war damit nach den neuesten offiziellen Daten der heißeste Ort des Archipels.
Der um 15:22 Uhr veröffentlichte Bericht zeigt, dass dieser Wert um 12:10 Uhr gemessen wurde. Damit bestätigt sich, dass Gran Canaria an diesem Sonntag besonders stark von der Hitzewelle betroffen war. Vor allem im Landesinneren und in mittleren Höhenlagen stiegen die Temperaturen deutlich an, wie es die Vorhersage bereits angedeutet hatte.
Auf Teneriffa wurde der höchste in der offiziellen Aemet-Übersicht aufgeführte Wert in San Cristóbal de La Laguna gemessen. An der Station Llano de los Loros erreichten die Temperaturen um 13:20 Uhr 32,9 °C. Damit war dieses Gebiet unter den von der Aemet berücksichtigten Messstationen der heißeste Ort auf Teneriffa.
Die Hitze war jedoch nicht nur im Landesinneren zu spüren. Auch an der Küste machte sich die Hitzewelle bemerkbar. An mehreren Stränden auf Teneriffa nutzten zahlreiche Menschen den klaren Himmel und die sommerlichen Temperaturen, um den Tag am Meer zu verbringen. Besonders an beliebten Badestellen wie Las Teresitas und Abades herrschte bereits ab dem Vormittag reger Andrang.
Die Kombination aus Sonnenschein, hohen Temperaturen und Wochenende sorgte dafür, dass viele Einwohner und Besucher die Küstenbereiche aufsuchten, um der Hitze im Landesinneren zu entkommen.
Gran Canaria verzeichnet die höchsten Temperaturen des Tages

Nach dem jüngsten Bericht der Aemet wurden die vier höchsten Temperaturen des Tages auf den Kanarischen Inseln allesamt in der Provinz Las Palmas gemessen. An erster Stelle steht San Bartolomé de Tirajana, Las Tirajanas, mit 36,9 °C. Danach folgt Tejeda, wo um 12:20 Uhr 34,9 °C registriert wurden.
Auch zwei weitere Messwerte aus San Bartolomé de Tirajana gehören zu den höchsten des Tages. In Lomo Pedro Afonso wurden 34,4 °C gemessen, während Cuevas del Pinar 33,1 °C erreichte.
Alle diese Werte stammen aus dem Landesinneren und aus mittleren Höhenlagen von Gran Canaria. In diesen Gebieten kann sich die Hitze bei solchen Wetterlagen besonders stark stauen. Die Aemet hatte bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass die Höchsttemperaturen dort deutlich steigen könnten, insbesondere in nach Süden und Westen ausgerichteten Bereichen.
Die Vorhersage für diesen Sonntag sah Temperaturen von etwa 34 °C in den Hoch- und Mittellagen im Süden und Westen von Gran Canaria vor. Auch im Landesinneren des südlichen Fuerteventura konnten lokal ähnliche Werte erreicht werden.
La Laguna erreicht den höchsten Wert auf Teneriffa
In der Provinz Santa Cruz de Tenerife wurde der höchste Wert der Aemet-Aktualisierung in San Cristóbal de La Laguna registriert. Die Wetterstation Llano de los Loros meldete um 13:20 Uhr 32,9 °C.
Damit wurde La Laguna zum heißesten Ort auf Teneriffa innerhalb der offiziellen Aemet-Übersicht. Dieser Wert fällt besonders auf, da La Laguna normalerweise eher mit kühleren und feuchteren Bedingungen verbunden wird als viele andere Gebiete der Insel.
Während dieser Hitzewelle waren jedoch vor allem die Lage im Landesinneren und die Höhenlage entscheidend. Gebiete wie Llano de los Loros können bei bestimmten Wetterlagen stärker von steigenden Temperaturen betroffen sein, besonders wenn sich warme Luft in mittleren Höhenlagen hält.
Hitzewarnung und Waldbrandgefahr

Die Kanarischen Inseln bleiben an diesem Sonntag unter dem Einfluss hoher Temperaturen. Besonders im Landesinneren und in mittleren Höhenlagen ist der Temperaturanstieg deutlich zu spüren. Die Aemet hatte bereits davor gewarnt, dass in bestimmten Gebieten von Gran Canaria und Fuerteventura Höchstwerte von bis zu 35 °C möglich seien.
Zusätzlich hat die Regierung der Kanarischen Inseln ab 08:00 Uhr am Sonntag, dem 5. Juli, eine Waldbrandwarnung für Gran Canaria und Teneriffa aktiviert.
Diese Maßnahme wurde aufgrund der Wetterlage und des erhöhten Risikos beschlossen. Hohe Temperaturen, trockene Luft, niedrige Luftfeuchtigkeit und die Geländebedingungen können die Ausbreitung von Bränden begünstigen, besonders in Waldgebieten und ländlichen Zonen mit trockener Vegetation.
Die Notfalldienste erinnern die Bevölkerung daran, jedes Verhalten zu vermeiden, das einen Brand auslösen könnte. Dazu gehören das Wegwerfen von Zigarettenstummeln, der Einsatz von Maschinen, die Funken erzeugen können, das Entzünden von Feuer außerhalb zugelassener Bereiche sowie jede riskante Aktivität in der Nähe von Waldflächen oder trockener Vegetation.
Vorhersage der Aemet für diesen Sonntag
Für diesen Sonntag erwartet die Aemet auf den Kanarischen Inseln überwiegend klaren Himmel oder leichte Bewölkung. Eine Ausnahme bilden die tiefer gelegenen nördlichen Bereiche der Inseln, wo in den frühen und späten Tagesstunden zeitweise Wolken auftreten können.

Die Wetterbehörde rechnet außerdem mit leichtem Dunst in höheren Lagen über den östlichen Inseln. Im Laufe des Nachmittags dürfte sich dieser Dunst auch auf Teneriffa und La Gomera ausbreiten. Dadurch kann sich die Luft vor allem abseits der Küste wärmer und trockener anfühlen.
Die Temperaturen steigen insgesamt leicht an. Etwas deutlicher fällt der Anstieg der Höchstwerte im Landesinneren der bergigen Inseln aus. In größeren Bereichen des Inselinneren können die Temperaturen 30 °C erreichen, wobei dies auf La Palma und El Hierro weniger wahrscheinlich ist.
Der Wind weht mäßig aus nördlicher Richtung. In der Nacht können in Jandía sowie an den Ost- und Westküsten der bergigen Inseln starke Böen auftreten.
Die höchsten am Sonntag gemessenen Temperaturen
Laut der offiziellen Aktualisierung der Aemet wurden an diesem Sonntag auf den Kanarischen Inseln folgende Höchstwerte registriert:
San Bartolomé de Tirajana, Las Tirajanas: 36,9 °C
Tejeda: 34,9 °C
San Bartolomé de Tirajana, Lomo Pedro Afonso: 34,4 °C
San Bartolomé de Tirajana, Cuevas del Pinar: 33,1 °C
San Cristóbal de La Laguna, Llano de los Loros: 32,9 °C
Die weitere Entwicklung der Temperaturen wird von den nächsten Aktualisierungen der Aemet abhängen. Besonders im Landesinneren und in mittleren Höhenlagen bleibt die Lage aufmerksam zu beobachten, da dort der Temperaturanstieg während dieser Hitzewelle bisher am stärksten ausgefallen ist.






