Der Donnerstag auf den Kanarischen Inseln wird nach der aktuellen Vorhersage der staatlichen Wetterbehörde Aemet von zeitweise bewölktem Himmel, leicht sinkenden Temperaturen und kräftigen Windböen geprägt sein. Besonders in den nördlichen Bereichen mehrerer Inseln ist mit mehr Bewölkung zu rechnen, während es in den südlichen und höher gelegenen Zonen weiterhin sommerlich warm bleibt.
Für diesen Donnerstag, den 2. Juli 2026, erwartet die Aemet in den nördlichen Gebieten der Inseln zeitweise Wolkenfelder, vor allem in den frühen Morgenstunden und erneut im weiteren Tagesverlauf. Obwohl die Temperaturen im Vergleich zu den Vortagen vielerorts leicht zurückgehen, bleibt es in Teilen des Archipels warm. Besonders in den südlichen mittleren Höhenlagen können die Höchstwerte weiterhin bis zu 32 °C erreichen.
Der Wind wird eines der wichtigsten Wetterelemente des Tages sein. Auf mehreren Inseln werden starke Böen erwartet, die an exponierten Hängen sehr kräftig ausfallen können. Besonders betroffen sind nach Süden, Osten und Westen ausgerichtete Hanglagen, wo das Gelände den Wind zusätzlich beschleunigen kann.
Wetter in der Provinz Santa Cruz de Tenerife
In der Provinz Santa Cruz de Tenerife, zu der Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro gehören, wird der Himmel zeitweise bewölkt sein. Besonders in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag sind dichtere Wolkenfelder möglich.
Die Temperaturen gehen im Vergleich zu den vergangenen Tagen leicht zurück. Am deutlichsten wird dieser Rückgang in den zentralen Bergregionen zu spüren sein. Dennoch bleibt es in einigen Bereichen weiterhin warm. In tiefer gelegenen Gebieten an den südlichen Hängen des Ballungsraums Santa Cruz/La Laguna können die Temperaturen weiterhin über 30 °C liegen.

Nach den offiziellen Daten der Aemet werden die höchsten Werte in der Provinz auf Teneriffa erwartet, wo bis zu 30 °C erreicht werden können. Die niedrigsten Temperaturen werden auf El Hierro erwartet, wo die Werte auf etwa 16 °C sinken können.
Der Wind bleibt in mehreren Bereichen mäßig bis stark. Besonders spürbar werden die Böen an exponierten Hängen sowie in Gebieten sein, in denen das Gelände den Luftstrom verstärkt.
Gran Canaria: bewölkter Norden, wärmerer Süden
In der Provinz Las Palmas zeigt sich auf Gran Canaria ein deutlicher Unterschied zwischen dem Norden und dem Rest der Insel.
Im Norden von Gran Canaria bleibt es unterhalb von 900 Metern vor allem in den frühen Morgenstunden bewölkt. Die Aemet schließt dort eine geringe Wahrscheinlichkeit für leichten Nieselregen nicht aus. Sollte es Niederschlag geben, dürfte dieser jedoch schwach und nur vereinzelt auftreten.
In den übrigen Teilen der Insel überwiegt hingegen klareres Wetter. Die Höchsttemperaturen sinken im Vergleich zu den vergangenen Tagen zwar mäßig, dennoch bleibt es in einigen Bereichen im Inselinneren warm. In den mittleren Höhenlagen im Süden, Osten und Westen von Gran Canaria können die Temperaturen weiterhin zwischen 30 °C und 32 °C erreichen.
In Las Palmas de Gran Canaria wird es durch den Einfluss der Passatwinde milder bleiben. Für die Hauptstadt werden Temperaturen zwischen 20 °C und 26 °C erwartet.
Lanzarote und Fuerteventura: Auflockerungen im Tagesverlauf

Auf Lanzarote und Fuerteventura beginnt der Tag mit zeitweise bewölktem Himmel. Im Süden und Osten beider Inseln dürfte sich die Bewölkung jedoch im Laufe des Tages zunehmend auflösen, sodass sich freundlichere Abschnitte durchsetzen.
Auf beiden Inseln weht ein mäßiger Nordwind. In exponierten Bereichen, besonders an den östlichen und westlichen Enden der Inseln, sind starke Böen möglich.
Die Aemet weist zudem darauf hin, dass sehr starke Windböen in den frühen Morgenstunden und zu Beginn des Vormittags nicht ausgeschlossen werden können. Dies gilt vor allem für Gebiete, die dem Nordwind besonders ausgesetzt sind.
Leicht niedrigere Temperaturen, aber weiterhin kräftiger Wind
Insgesamt wird das Wetter auf den Kanarischen Inseln an diesem Donnerstag etwas gemäßigter ausfallen als an den heißesten Tagen der vergangenen Woche. Die Temperaturen sinken vielerorts leicht, bleiben aber in den südlichen und mittleren Höhenlagen weiterhin hoch.
Während im Norden mehr Bewölkung und vereinzelt leichter Nieselregen möglich sind, bleibt es in anderen Teilen des Archipels überwiegend klar. Der Wind bleibt jedoch ein entscheidender Faktor. Die Aemet empfiehlt daher, besonders in exponierten Gebieten, auf Straßen mit Seitenwind und in Zonen mit möglichen sehr starken Böen aufmerksam zu bleiben.






