kanarische inseln

Von 11 bis 23 Grad: Kräftige Winde und deutliche Temperaturunterschiede bestimmen das Wetter auf den Kanarischen Inseln

Die Bedingungen können sich auf den Kanarischen Inseln je nach Höhenlage und Exposition innerhalb kürzester Distanz deutlich verändern.

Ausgeprägte Unterschiede zwischen Küstenregionen und Hochlagen sorgen auf den Kanarischen Inseln dafür, dass sich die Wetterbedingungen bereits innerhalb weniger Kilometer deutlich verändern können. Diese kleinräumigen Kontraste prägen auch das Gesamtbild des Wetters an diesem Dienstag, dem 14. April.


Wie die Agencia Estatal de Meteorología (Aemet) mitteilt, wird das Wettergeschehen maßgeblich durch die anhaltenden Passatwinde sowie durch spürbare Temperaturunterschiede beeinflusst. Der Tag beginnt unter eher instabilen Bedingungen, wobei die nordöstliche Strömung sowohl die gefühlte Temperatur als auch die Verteilung der Wolken über dem gesamten Archipel bestimmt.

Besonders in höher gelegenen und exponierten Regionen wird der Einfluss des Windes deutlich spürbar sein. Auf den gebirgigen Inseln können die Böen teils erhebliche Stärke erreichen. Dadurch kommt es zu markanten Unterschieden in der wahrgenommenen Temperatur – abhängig von Höhenlage und geografischer Ausrichtung – was den insgesamt wechselhaften und uneinheitlichen Charakter des Tages zusätzlich unterstreicht.

Mehr Wolken im Norden, freundlicher im Süden

An den Nordhängen der gebirgigen Inseln zeigt sich der Himmel in den frühen Morgenstunden sowie am Abend überwiegend stark bewölkt. In diesen Phasen ist stellenweise leichter, meist nur sporadischer Regen möglich, der vor allem die mittleren Höhenlagen betrifft. Im Tagesverlauf lockert die Bewölkung jedoch zeitweise auf, sodass um die Mittagszeit auch sonnige Abschnitte zu erwarten sind.

Ganz anders präsentiert sich die Lage im Inselinneren sowie an den Süd- und Osthängen. Dort bleibt es überwiegend heiter bis leicht bewölkt. Diese Regionen profitieren von stabileren Wetterverhältnissen, wie sie unter dem Einfluss der Passatwinde typisch sind.

Wind als prägendes Element des Tages

Von 11 bis 23 Grad: Kräftige Winde und deutliche Temperaturunterschiede bestimmen das Wetter auf den Kanarischen Inseln

Der Nordostwind gehört zu den dominierenden Faktoren des heutigen Wetters. Er weht mit mäßiger bis starker Intensität und wird insbesondere in den frühen Morgenstunden deutlich spürbar sein. In Hochlagen sowie an den nordwestlichen und südöstlichen Randbereichen der Inseln sind dabei sehr starke Böen möglich.

Im weiteren Tagesverlauf, vor allem am Nachmittag, kann es erneut zu einer Zunahme der Windstärke kommen – insbesondere in den höher gelegenen Regionen von Teneriffa und Gran Canaria. Deutlich ruhiger bleibt es dagegen an den südwestlichen Küstenabschnitten, wo abgeschwächte Winde für vergleichsweise angenehme Bedingungen sorgen.

Temperaturen: große Spannweite innerhalb des Archipels

Die Temperaturentwicklung zeigt ein insgesamt uneinheitliches Bild. Während die Tiefstwerte weitgehend stabil bleiben, ist bei den Höchsttemperaturen in höheren Lagen sowie in südlich ausgerichteten Mittelgebirgszonen ein leichter Anstieg zu erwarten.

Mit Höchstwerten von bis zu 23 °C gehört Teneriffa zu den wärmsten Regionen des Tages. Deutlich kühler wird es hingegen auf El Hierro, wo die Temperaturen – insbesondere in höheren Lagen – auf etwa 11 °C sinken können. Entsprechend sind dort wärmere Kleidungsstücke empfehlenswert.

In Las Palmas de Gran Canaria bewegen sich die Temperaturen in einem moderateren Bereich zwischen 17 °C und 20 °C, was den ausgleichenden Einfluss des Atlantiks widerspiegelt.

Ruhigere Bedingungen im Osten

Von 11 bis 23 Grad: Kräftige Winde und deutliche Temperaturunterschiede bestimmen das Wetter auf den Kanarischen Inseln

Auf den östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura zeigt sich das Wetter insgesamt stabiler. Der Himmel bleibt meist klar oder nur leicht bewölkt, wobei in den frühen Morgen- und späten Abendstunden zeitweise Wolken auftreten können. Der Nordostwind weht weiterhin mäßig und sorgt für ein frisches, für die Jahreszeit typisches Klima.

Im Norden Gran Canarias hält sich weiterhin der bekannte Effekt der „Panza de Burro“ – eine dichte, tiefliegende Bewölkung, die nur gelegentlich von sonnigen Abschnitten zur Mittagszeit unterbrochen wird. Niederschläge sind, wenn überhaupt, nur schwach und lokal begrenzt und treten hauptsächlich in mittleren Höhenlagen auf.

Vorsicht in windanfälligen Gebieten

Angesichts der Kombination aus starken Winden, teils eingeschränkter Sicht und deutlichen Temperaturschwankungen raten die Behörden zu erhöhter Vorsicht. Dies gilt insbesondere für Fahrten auf Bergstraßen sowie für Aufenthalte in exponierten Küstenbereichen. Vor allem in den frühen Morgenstunden können die Bedingungen anspruchsvoll sein.

Insgesamt zeichnet sich für diesen Dienstag ein typischer Frühlingstag auf den Kanarischen Inseln ab – geprägt von ausgeprägten Kontrasten, lokalen Unterschieden und dem stetigen Einfluss der Passatwinde.


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