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AEMET hält Wetterwarnungen auf den Kanarischen Inseln aufrecht: Anhaltender Wind und rauer Seegang bestimmen die Lage

Die aktuellen Wetterbedingungen können den Alltag auf den Inseln weiterhin spürbar beeinträchtigen.

Die instabile Wetterlage über den Kanarischen Inseln hält auch am Montag, dem 13. April 2026, weiter an und sorgt in weiten Teilen des Archipels für spürbare Einschränkungen im Alltag. Starke Winde und zunehmend gefährliche Bedingungen auf See führen dazu, dass die Behörden weiterhin zur Vorsicht aufrufen, insbesondere in exponierten Küstenregionen sowie in höher gelegenen Gebieten.


Nach Angaben der staatlichen Wetterbehörde AEMET bleiben die gelben Warnungen sowohl für Wind als auch für Küstenphänomene bestehen. Prognosen zufolge sind in mehreren Regionen sehr kräftige Windböen sowie eine deutliche Verschlechterung der Seebedingungen zu erwarten. Eine Stabilisierung der Lage ist im Tagesverlauf nicht in Sicht.

Kräftige Böen in Höhenlagen und exponierten Zonen

Die stärksten Winde werden vor allem in den höher gelegenen und exponierten Bereichen der Inseln erwartet. Dazu zählen insbesondere Berggipfel sowie die südöstlichen und nordwestlichen Hänge der gebirgigen Inseln, wo die Windgeschwindigkeiten deutlich zunehmen können. In diesen Regionen sind lokale Zwischenfälle durch starke Böen nicht ausgeschlossen.

Auch im Inselinneren von Lanzarote kann es zu intensiven Windböen kommen. Generell weht der Wind im gesamten Archipel aus nordöstlicher Richtung. Während er meist mäßig bleibt, können einzelne kräftige Böen den Alltag spürbar beeinträchtigen und für gefährliche Situationen sorgen.

Verschärfte Seebedingungen an Nordostküsten

AEMET hält Wetterwarnungen auf den Kanarischen Inseln aufrecht: Anhaltender Wind und rauer Seegang bestimmen die Lage

Parallel zu den starken Winden verschlechtern sich auch die Bedingungen auf See deutlich. AEMET warnt vor rauem Seegang, insbesondere entlang der nach Nordosten ausgerichteten Küstenabschnitte.

Die Kombination aus Wind und Wellengang führt zu erhöhter Wellenaktivität, die sowohl die Schifffahrt erschweren als auch Risiken für Freizeitaktivitäten an der Küste mit sich bringen kann. Besonders kritisch sind dabei die Zeiträume mit den stärksten Windböen.

Die Behörden empfehlen daher, sich von besonders exponierten Küstenbereichen fernzuhalten und den Anweisungen der lokalen Sicherheitsdienste strikt zu folgen.

Wechselhafte Bewölkung und vereinzelte Niederschläge

Die Wetterlage zeigt sich im Landesinneren der Inseln unterschiedlich. Auf Fuerteventura und Lanzarote beginnt der Tag mit dichter Bewölkung, die im weiteren Verlauf zeitweise auflockert und sonnige Abschnitte zulässt, bevor am Nachmittag erneut mehr Wolken aufziehen können.

In den nördlichen Regionen der gebirgigen Inseln bleibt die Bewölkung hingegen beständiger, besonders auf Gran Canaria. Dort ist vor allem in mittleren Höhenlagen in der ersten Tageshälfte mit leichtem Regen zu rechnen.

In den übrigen Teilen des Archipels wechseln sich sonnige und bewölkte Abschnitte ab, teilweise bleibt es auch weitgehend klar.

Temperaturen bleiben mild und stabil

AEMET hält Wetterwarnungen auf den Kanarischen Inseln aufrecht: Anhaltender Wind und rauer Seegang bestimmen die Lage

Die Temperaturen verändern sich kaum und bleiben auf einem für die Jahreszeit typischen Niveau. In den beiden Hauptstädten Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria liegen die Tiefstwerte bei rund 17 Grad.

Tagsüber steigen die Temperaturen auf etwa 20 Grad in Las Palmas de Gran Canaria und bis zu 22 Grad in Santa Cruz de Tenerife. Trotz der unbeständigen Wetterlage bleibt das Klima insgesamt mild und frühlingshaft.

Behörden rufen zu erhöhter Vorsicht auf

Angesichts der anhaltend schwierigen Wetterbedingungen betonen die Behörden die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit. Lose Gegenstände sollten gesichert werden, um Schäden durch Windböen zu vermeiden. Zudem wird geraten, Aufenthalte in besonders exponierten Bereichen sowie nicht unbedingt notwendige Fahrten zu vermeiden.

Besondere Vorsicht ist auf Straßen, an Stränden, Promenaden und in Hafennähe geboten, wo Wind und Wellengang gemeinsam ein erhöhtes Risiko darstellen können.

Solange die Wetterwarnungen bestehen und keine Entspannung in Sicht ist, bleibt Prävention das wichtigste Mittel, um Gefahren auf den Kanarischen Inseln zu minimieren.


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