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Deutlicher Wetterumschwung auf den Kanarischen Inseln: Regen, Wind und kühlere Luft prägen den Wochenstart

Vor allem in höheren Lagen und im Norden der Inseln ist mit spürbar kühleren und unbeständigeren Bedingungen zu rechnen.

Auf den Kanarischen Inseln hat sich die Wetterlage spürbar verändert. Das bislang stabile und überwiegend sonnige Wetter ist einer deutlich unbeständigeren Phase gewichen, die von dichter Bewölkung, sinkenden Temperaturen und zunehmender Luftfeuchtigkeit geprägt ist.


Nach Angaben der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) bringt dieser Montag einen klaren Stimmungswechsel: Regenfälle, kühlere Luftmassen und ein insgesamt herbstlich anmutendes Wetterbild bestimmen vor allem auf den höher gelegenen Inseln den Tagesverlauf.

Bereits in den frühen Morgenstunden haben nordwestliche Winde eingesetzt und eine kompakte Wolkendecke aufgebaut, die sich über weite Teile des Archipels gelegt hat. Besonders deutlich zeigt sich dieser Wandel an den Nord- und Osthängen der großen Inseln sowie in der westlichen Provinz, wo sich die instabilen Bedingungen über den gesamten Tag hinweg halten werden.

El Hierro, Teneriffa und Gran Canaria im Zentrum der Entwicklung

Deutlicher Wetterumschwung auf den Kanarischen Inseln: Regen, Wind und kühlere Luft prägen den Wochenstart

Drei Inseln stechen in dieser Wetterlage besonders hervor: El Hierro, Teneriffa und Gran Canaria. Hier treffen mehrere Faktoren gleichzeitig zusammen – niedrigere Temperaturen, zunehmende Bewölkung und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Niederschläge.

El Hierro: kühlster Punkt der Inselgruppe

Auf El Hierro werden die niedrigsten Temperaturen des gesamten Archipels gemessen. Die Werte sinken auf etwa 12 °C und machen die Insel damit zum kältesten Ort der Region an diesem Tag.

In Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit und der anhaltenden Bewölkung entsteht vor allem in den höheren Lagen ein deutlich kühleres Empfinden als üblich. Die sonst milde Witterung weicht hier einer frischen, teilweise fast herbstlichen Atmosphäre.

Teneriffa: zunehmende Niederschläge und spürbarer Temperaturrückgang

Auch auf Teneriffa macht sich der Wetterumschwung deutlich bemerkbar. Die Temperaturen an den Küsten bleiben mit maximal etwa 22 °C unter den Werten der vergangenen Tage.

Deutlicher Wetterumschwung auf den Kanarischen Inseln: Regen, Wind und kühlere Luft prägen den Wochenstart

Besonders auffällig ist die steigende Regenwahrscheinlichkeit, vor allem an den Nord- und Osthängen der Insel. Im Laufe des Nachmittags verdichten sich die Wolken zunehmend, wodurch leichte, aber teilweise anhaltende Niederschläge wahrscheinlicher werden.

Diese können insbesondere in höher gelegenen und exponierten Regionen den Alltag beeinträchtigen und zu wechselhaften Bedingungen führen.

Gran Canaria: ruhiger Beginn, wechselhafter Nachmittag

Auf Gran Canaria verläuft der Übergang etwas moderater. Der Tag startet mit aufgelockerter Bewölkung und zunächst relativ stabilen Verhältnissen.

Im weiteren Verlauf nimmt jedoch die Instabilität zu: Am Nachmittag sind vereinzelte, meist leichte Regenfälle zu erwarten, die vor allem das Inselinnere sowie mittlere Höhenlagen betreffen. Parallel dazu gehen die Temperaturen leicht zurück, was das insgesamt kühlere Wettergefühl verstärkt.

Mit Tiefstwerten um 17 °C wird auch hier deutlich, dass der Tag weniger mild ausfällt als zuvor. Besonders außerhalb der geschützten Küstenbereiche im Süden sind Jacken und Regenschutz empfehlenswert.

Lanzarote und Fuerteventura: weniger Regen, aber mehr Wind

Deutlicher Wetterumschwung auf den Kanarischen Inseln: Regen, Wind und kühlere Luft prägen den Wochenstart

Auf den östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura steht weniger der Regen im Vordergrund, sondern vielmehr eine Kombination aus Höhen-Dunst und auffrischendem Wind.

Während sich der Dunst im Tagesverlauf langsam auflösen dürfte, nimmt der Nordwestwind spürbar zu. Es werden mäßige Windstärken mit teils kräftigen Böen erwartet, insbesondere an exponierten Küstenabschnitten sowie im Nordosten der Inseln. Diese Windverhältnisse sorgen zusätzlich für eine niedrigere gefühlte Temperatur, vor allem in offenen und küstennahen Bereichen.

Ein deutlich verändertes Wettergefühl im gesamten Archipel

Obwohl die Kanarischen Inseln für ihr ausgeglichenes Klima bekannt sind, zeigt diese Wetterlage, wie schnell sich die Bedingungen insbesondere in Übergangsphasen verändern können. Die Kombination aus Wolken, Regen, Wind und sinkenden Temperaturen sorgt vielerorts für ein deutlich weniger mildes und teilweise ungemütliches Wetterbild.

Für Bewohner und Besucher gleichermaßen bedeutet dies, sich auf einen Tag einzustellen, der eher an den Herbst erinnert: wärmere Kleidung, Regenschutz und Aufmerksamkeit gegenüber wechselnden Bedingungen sind in vielen Teilen des Archipels angebracht.


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