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Wetterdienst warnt: Heftiger Sturm „Regina“ bringt kräftigen Regen und neue Unwetterlage auf die Kanarischen Inseln

Die kommenden Tage werden von anhaltender Instabilität mit kräftigen Niederschlägen, starken Böen und rauer See geprägt sein.

Nach einer kurzen Phase relativer Entspannung verschärft sich die Wetterlage auf den Kanarischen Inseln erneut deutlich. Kaum war die jüngste Windwarnung aufgehoben – sie hatte am Wochenende Böen von nahezu 100 km/h gebracht –, bestätigte die staatliche Wetterbehörde AEMET die Bildung eines neuen, besonders wirkungsstarken Sturms mit dem Namen „Regina“.


Das Tiefdrucksystem wird den Wochenbeginn prägen und voraussichtlich anhaltende Regenfälle, erneut starke Windböen sowie gefährliche Seebedingungen mit sich bringen.

Ein benannter Sturm mit Rekordcharakter

„Regina“ wurde offiziell vom Instituto Português do Mar e da Atmosfera (IPMA) benannt und ist bereits der siebzehnte benannte Sturm der Saison 2025/2026.

Mit dieser Zahl wird der bisherige Höchstwert an sogenannten „Stürmen mit erheblicher Auswirkung“ in einer Saison erreicht – gleichauf mit der Saison 2023/24. Bemerkenswert ist jedoch, dass dieser Rekord diesmal schon im März erreicht wurde, während er im Vorjahr erst Mitte April erreicht worden war.

Die offizielle Namensvergabe erfolgt nur bei Wetterlagen, die voraussichtlich orange- oder rotstufige Warnungen auslösen könnten – ein Hinweis auf die erwartete Intensität des Systems.

Welche Auswirkungen sind zu erwarten?

Wetterdienst warnt: Heftiger Sturm „Regina“ bringt kräftigen Regen und neue Unwetterlage auf die Kanarischen Inseln

Nach Angaben des AEMET-Sprechers Rubén del Campo zieht Regina über Nordafrika hinweg und destabilisiert die Atmosphäre in weiten Teilen Südwesteuropas. Für die Kanarischen Inseln werden folgende Entwicklungen erwartet:

  • Kräftige und teils anhaltende Niederschläge: Besonders betroffen dürften Nordhänge sowie mittlere Höhenlagen sein, wo sich Regenfälle verstärken und länger anhalten können.
  • Erneut starke bis sehr starke Windböen: Feuchte Luftmassen im Zusammenhang mit dem Sturm sorgen für eine erneute Zunahme der Windgeschwindigkeiten.
  • Verschärfte Seebedingungen: An den Nordküsten der höheren Inseln ist mit zunehmendem Wellengang und schwierigen Küstenverhältnissen zu rechnen.

Mögliche zusätzliche Instabilität durch DANA

Parallel dazu könnte sich südwestlich der Iberischen Halbinsel eine sogenannte DANA (isoliertes Höhentief) bilden. Auch wenn dieses Phänomen allein voraussichtlich keine extremen Niederschlagsmengen verursachen wird, kann seine Wechselwirkung mit den feuchten Luftströmungen von Regina die Instabilität über dem Archipel zusätzlich verstärken.

Rettungsdienste in erhöhter Bereitschaft

Wetterdienst warnt: Heftiger Sturm „Regina“ bringt kräftigen Regen und neue Unwetterlage auf die Kanarischen Inseln

Angesichts der Kombination aus starkem Regen, Windrisiko und rauer See befinden sich die Einsatzkräfte in präventiver Alarmbereitschaft. Behörden raten der Bevölkerung, offizielle Warnhinweise aufmerksam zu verfolgen und sich auf rasch wechselnde Wetterbedingungen einzustellen.

Überblick zu Sturm „Regina“

  • Benennung: Durch das IPMA (Portugal)
  • Saisonbilanz: 17. benannter Sturm – Einstellung des historischen Höchstwerts
  • Hauptauswirkungen: Anhaltender Regen, kräftige Böen und stürmische See
  • Trend: Fortgesetzte Instabilität in der ersten Wochenhälfte

Mit „Regina“ setzt sich eine außergewöhnlich aktive Sturmsaison fort, die die Kanarischen Inseln bereits mehrfach vor erhebliche meteorologische Herausforderungen gestellt hat.


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