Die staatliche Wetterbehörde AEMET hat für Donnerstag, den 1. Januar 2026, mehrere gelbe Warnungen aktiviert. Grund ist ein markantes Tiefdrucksystem, das zum Beginn des neuen Jahres über den Archipel zieht und eine deutliche Zunahme der atmosphärischen Instabilität verursacht. Die Folgen sind verbreitete Bewölkung, Schauer, Stürme, starke Böen und rauer Seegang.
Weit verbreiteter Regen – lokal kräftig oder anhaltend
Mit dem Eintreffen des Sturms aus Westen verdichtet sich die Bewölkung über großen Teilen der Inseln. Die Niederschläge werden häufiger auftreten und können:
- mäßig,
- örtlich stark oder
- anhaltend
ausfallen, besonders an den Süd- und Westhängen der westlichen Inseln:
- La Palma
- La Gomera
- El Hierro
- Teneriffa
Einige Schauer können von Gewittern begleitet sein. Für diese Regionen hat die AEMET gelbe Warnungen wegen potenziell intensiver Regen- und Gewitteraktivität aktiviert.
Lanzarote und Fuerteventura: geringere Auswirkungen

Die östlichen Inseln Lanzarote und Fuerteventura werden vergleichsweise weniger stark betroffen sein. Hier dominieren:
- wechselnde Bewölkung,
- vor allem hohe Wolkenschichten,
- geringere Regenwahrscheinlichkeit.
Dennoch wird sich auch hier die Bewölkung im Tagesverlauf zunehmend verdichten und sich allmählich von West nach Ost ausbreiten.
Starke Süd- und Südwestwinde als größte Herausforderung
Die Winde gelten als einer der kritischsten Aspekte des Sturms. AEMET warnt vor:
- mäßigen bis starken Süd- und Südwestwinden,
- sehr starken Böen bereits ab dem Morgen,
- besonders heftigen Böen in mittleren und hohen Lagen der Gebirgsinseln.
Diese Wetterlage begründet nicht nur die Windwarnungen, sondern auch Warnungen wegen gefährlicher Küstenphänomene, vor allem in der Mitte und im Westen des Archipels. Dort könnten die Bedingungen auf See stark beeinträchtigt werden und maritime Aktivitäten erheblich erschweren.
Temperaturen: kaum Änderungen

Die Temperaturen bleiben insgesamt relativ stabil:
- Tiefstwerte: unverändert oder leicht höher
- Höchstwerte: tendenziell etwas niedriger, besonders in höheren Lagen und im Landesinneren der westlichen Inseln
In den Hauptstädten Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife werden trotz verschlechterter Wetterlage milde Temperaturen zwischen 16 und 23 °C erwartet.
Gelbe Warnungen für den gesamten Archipel
Laut AEMET werden am Donnerstag sämtliche Inseln zeitweise unter gelber Warnstufe stehen. Die Intensität und Dauer der Warnungen hängt dabei vom jeweiligen Gebiet ab. Die Inseln mit den meisten gleichzeitigen Warnereignissen sind:
- Teneriffa
- Gran Canaria
- La Palma
Dort werden Regen, Wind, Gewitter und Küstenwarnungen teilweise parallel auftreten. Lanzarote und Fuerteventura sind weniger stark belastet, bleiben aber ebenfalls unter Beobachtung.






