In den frühen Morgenstunden des Montags, dem 29. Dezember 2025, hat ein leichtes, aber messbares Erdbeben Teile der Kanarischen Inseln aufgeschreckt. Das Nationale Geografische Institut (IGN) bestätigte eine Magnitude von 3,8 mbLg, mit einem Epizentrum vor der Südwestküste El Hierros, in der Nähe der Gemeinde El Pinar.
Ort und Eigenschaften des Bebens
Das Erdbeben ereignete sich um 01:56 Uhr, mit einem Hypozentrum in 36 Kilometern Tiefe – ein Wert, der für die vulkanisch geprägte und tektonisch aktive Zone um El Hierro typisch ist.
Nach Angaben des IGN befand sich das Epizentrum südwestlich von El Pinar, einem Gebiet, das bereits in der Vergangenheit wiederholt seismische Aktivität verzeichnete und eng mit den geologischen Prozessen der Insel verbunden ist.
Keine Schäden oder nennenswerte Intensität

Trotz der Magnitude liegen keine Berichte über Personen- oder Sachschäden vor. Zudem deutet die bisher gemeldete Intensität darauf hin, dass das Beben an Land nur schwach oder gar nicht wahrgenommen wurde.
Teil einer anhaltenden seismischen Aktivität
Das Ereignis reiht sich ein in eine Serie kleiner Erschütterungen, die in den vergangenen Tagen im gesamten Archipel verzeichnet wurden. In diesem Zeitraum wurden nahezu 40 kleinere Beben innerhalb von zehn Tagen registriert, darunter mehrere, die in zwei Gemeinden der Kanarischen Inseln spürbar waren.
IGN setzt Überwachung in Echtzeit fort
Das Nationale Geografische Institut setzt seine kontinuierliche Überwachung der seismischen Aktivität fort und aktualisiert die Daten fortlaufend über seine offizielle Online-Plattform. Diese Beobachtung ist entscheidend für das Verständnis des geologischen Verhaltens in einer der dynamischsten Vulkanregionen Spaniens.






