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Laut Fotocasa stiegen die Immobilienpreise auf den Kanarischen Inseln im November um 20,2 %

Neue Fotocasa-Daten zeigen, dass die Immobilienpreise auf den Inseln durch enorme Nachfrage und ein extrem knappes Angebot weiter stark unter Druck stehen.

Neue Daten von Fotocasa zeigen, dass die Kombination aus hoher Nachfrage und einem extrem knappen Angebot zu den schnellsten Immobilienpreissteigerungen seit zwei Jahrzehnten auf den Kanarischen Inseln führt.


Der Preis für gebrauchte Wohnimmobilien stieg im November im Vergleich zum Vorjahr um 20,2 % und erreichte einen Durchschnitt von 3.265 € pro Quadratmeter, wie aus dem Fotocasa-Immobilienindex hervorgeht.

Im Vergleich zum Vormonat legten die Preise um 2 % zu. Damit kostet eine 80-Quadratmeter-Wohnung auf den Kanarischen Inseln inzwischen rund 261.208 €.

Spanienweit neue Rekordwerte

Auch im restlichen Spanien kletterten die Immobilienpreise im November auf historische Höchststände. Sie stiegen:

  • um 1,4 % gegenüber Oktober
  • um 18,8 % gegenüber dem Vorjahresmonat

Dies ist der stärkste Jahresanstieg seit 20 Jahren. Der durchschnittliche Angebotspreis liegt nun bei 2.828 € pro Quadratmeter. Damit beläuft sich der durchschnittliche Immobilienwert auf 226.208 €, gegenüber 190.382 € im November 2024.

Nachfrage übertrifft Angebot um das Vierfache

Laut Fotocasa stiegen die Immobilienpreise auf den Kanarischen Inseln im November um 20,2 %

Laut María Matos, Forschungsleiterin und Sprecherin von Fotocasa, steigen die Preise in einem „beispiellosen Tempo“, ausgelöst durch ein strukturelles Ungleichgewicht: Die Nachfrage ist viermal höher als das verfügbare Angebot.

Sie betont zudem, dass die Immobilienpreise in Spanien insgesamt zwar noch etwas unter dem Niveau von 2007 (-4,2 %) liegen, jedoch in den wirtschaftlich dynamischsten Städten die damalige Höchstmarke bereits deutlich überschritten wurde.

Dies sei vor allem auf Folgendes zurückzuführen:

  • starkes Bevölkerungswachstum,
  • geringe Neubautätigkeit,
  • und verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten, die die Nachfrage weiter anheizen.

Elf Regionen verzeichnen Preisanstiege von über 10 %

Alle 17 autonomen Gemeinschaften meldeten höhere Immobilienpreise als vor einem Jahr. Besonders stark fielen die Steigerungen aus in:

  • Murcia: +24,4 %
  • Valencianische Gemeinschaft: +23,5 %
  • Asturien: +23,4 %
  • Andalusien: +20,7 %
  • Kanarische Inseln: +20,2 %
  • Kantabrien: +18,6 %
  • Madrid: +14,9 %
  • Balearen: +14,8 %
  • Katalonien: +14,3 %
  • Baskenland: +12,0 %
  • Galicien: +11,4 %
Laut Fotocasa stiegen die Immobilienpreise auf den Kanarischen Inseln im November um 20,2 %

Es folgten:

  • La Rioja: +8,6 %
  • Kastilien und León: +7,9 %
  • Aragonien: +6,3 %
  • Kastilien-La Mancha: +5,9 %
  • Navarra: +4,5 %
  • Extremadura: +4,0 %

Die teuersten Regionen pro Quadratmeter

Die höchsten durchschnittlichen Quadratmeterpreise wurden in folgenden Regionen registriert:

  1. Balearen – 5.206 €/m²
  2. Madrid – 5.059 €/m² (erstmals über der 5.000-€-Marke)
  3. Andalusien – 2.713 €/m²
  4. Valencia – 2.553 €/m²
  5. Kantabrien – 2.461 €/m²
  6. Asturien – 2.224 €/m²
  7. Navarra – 2.185 €/m²
  8. Galicien – 2.107 €/m²
  9. Aragonien – 1.850 €/m²
  10. Region Murcia – 1.830 €/m²
  11. La Rioja – 1.799 €/m²
  12. Kastilien und León – 1.651 €/m²
  13. Kastilien-La Mancha – 1.300 €/m²
  14. Extremadura – 1.295 €/m²

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