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KI prognostiziert die Zukunft des Mietmarktes auf den Kanarischen Inseln: So entwickeln sich die Preise auf Teneriffa

Die KI prognostiziert, dass die Mietpreise auf Teneriffa und Gran Canaria bis Ende 2025 stabil bleiben werden.

Laut dem Fotocasa DataVenues Rental Predictive Index wird in den Hauptstädten Las Palmas de Gran Canaria und Santa Cruz de Tenerife im letzten Quartal 2025 keine Veränderung (0,0 %) der durchschnittlichen Mieten erwartet.


Dieser seit Januar 2025 vierteljährlich veröffentlichte Index liefert einen Frühindikator für die Entwicklung des spanischen Mietmarktes und ermöglicht eine datenbasierte Einschätzung kommender Trends in den wichtigsten Städten des Landes.

Spanienweit ein geteiltes Bild

Die KI-gestützte Studie deutet auf eine Abkühlung des Mietmarktes hin: Die Zahl der Provinzhauptstädte mit steigenden Mieten sinkt von 26 auf 15, während 19 Städte stabile Werte und 17 Städte rückläufige Preise verzeichnen dürften – zwei weniger als im Vorquartal.

Die Ergebnisse zeigen ein regional gespaltenes Bild: Wachstum im Norden, Stabilität im Zentrum sowie Korrekturen im Süden und entlang des Mittelmeerraums.

KI prognostiziert die Zukunft des Mietmarktes auf den Kanarischen Inseln: So entwickeln sich die Preise auf Teneriffa

„Die nördlichen Städte führen die Prognosen für das Mietpreiswachstum an, da sich die Nachfrage zunehmend in diese Regionen verlagert. Diese Märkte gelten als stabil, bieten eine hohe Lebensqualität und bleiben trotz begrenztem Wohnungsangebot vergleichsweise erschwinglich“, erklärt María Matos, Forschungsdirektorin und Sprecherin von Fotocasa.

An der Spitze des landesweiten Wachstums stehen Santander (+6,9 %), Pontevedra (+6,3 %) und San Sebastián (+4,7 %). In Kastilien und León verzeichnet Valladolid (+1,4 %) ein moderates Plus, während León, Salamanca, Burgos, Palencia, Zamora und Ávila (0,0 %) stabile Werte beibehalten.

Regionale Unterschiede im Detail

In Galicien zeigen die Daten ein gemischtes Bild: Ourense (-2,9 %), A Coruña (-1,7 %) und Vigo (-0,7 %) weisen leichte Rückgänge auf, während Lugo (0,0 %) stabil bleibt und Pontevedra das regionale Wachstum anführt.

Im Baskenland bleiben Bilbao (0,0 %) und Vitoria (0,0 %) unverändert, während San Sebastián mit einem Plus von 4,7 % herausragt. In Asturien wird für Oviedo (+0,1 %) ein minimaler Anstieg prognostiziert.

KI prognostiziert die Zukunft des Mietmarktes auf den Kanarischen Inseln: So entwickeln sich die Preise auf Teneriffa

Der Süden und das Landesinnere Spaniens entwickeln sich unterschiedlich: Badajoz (+4,3 %) dürfte das stärkste Wachstum im Binnenland verzeichnen, gefolgt von Granada (+1,1 %), Huelva (+0,8 %) und Córdoba (+0,7 %). Städte wie Toledo, Ciudad Real, Guadalajara und Albacete (0,0 %) werden hingegen stabile Mietpreise beibehalten.

Die deutlichsten Rückgänge im gesamten Land werden in Huesca (-15,0 %), Soria (-10,8 %), Cuenca (-3,1 %), Teruel (-2,9 %) und Segovia (-2,1 %) erwartet.

Der Mittelmeerraum zwischen Anspannung und Anpassung

Im Mittelmeerbogen bleiben die Prognosen unterschiedlich: Tarragona (+3,4 %) und Valencia (+2,9 %) führen die Rangliste der Zuwächse an, gefolgt von Almería (+0,4 %) und Málaga (+0,3 %). Demgegenüber werden in Murcia (-3,2 %) und Alicante (-2,6 %) Rückgänge prognostiziert, während Castellón de la Plana (0,0 %) stabil bleibt.

KI prognostiziert die Zukunft des Mietmarktes auf den Kanarischen Inseln: So entwickeln sich die Preise auf Teneriffa

Auch in den großen Städten wird keine wesentliche Veränderung erwartet: Madrid (+0,1 %), Barcelona (0,0 %), Sevilla (0,0 %), Zaragoza (+0,2 %) und Girona (0,0 %) zeigen nahezu unveränderte Mietpreise.

Stabile Aussichten für die Kanarischen Inseln

Für die Kanarischen Inseln sagen die Prognosen bis Ende 2025 stabile Mietpreise voraus: Sowohl Las Palmas de Gran Canaria als auch Santa Cruz de Tenerife werden keine Veränderungen (0,0 %) verzeichnen.

Anders sieht es auf den Balearen aus, wo Palma de Mallorca (-3,6 %) einen deutlichen Rückgang erleben dürfte. Weitere erwartete Preisrückgänge betreffen Cádiz (-6,1 %), Lleida (-5,9 %), Pamplona (-2,1 %), Logroño (-0,9 %), Cáceres (-0,5 %) und Jaén (-0,5 %).


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