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Involcan beruhigt die Bevölkerung nach den Erdbeben zwischen Teneriffa und Gran Canaria: „Das ist normal“

Involcan bestätigt, dass die jüngsten Erdbeben zwischen Teneriffa und Gran Canaria normal sind und keine Anzeichen vulkanischer Aktivität zeigen.

Das Vulkanologische Institut der Kanarischen Inseln (Involcan) hat auf die Sorge vieler Einwohner reagiert, nachdem in den vergangenen Tagen mehrere Erdbeben zwischen Teneriffa und Gran Canaria registriert wurden. Die Wissenschaftler betonen, dass es sich dabei um gewöhnliche seismische Aktivität handelt, ohne Anzeichen für vulkanische Unruhe.


Leichte Zunahme der Aktivität – kein Grund zur Besorgnis

Zwischen Donnerstag, dem 16., und Sonntag, dem 19. Oktober 2025, wurde vor der Küste von Las Eras (Teneriffa) ein kleiner seismischer Schwarm mit mehr als 15 Erdbeben aufgezeichnet. Keines der Ereignisse überschritt eine Magnitude von 2,0, und die Herde lagen in einer Tiefe von 15 bis 25 Kilometern.

Involcan beruhigt die Bevölkerung nach den Erdbeben zwischen Teneriffa und Gran Canaria: „Das ist normal“

Am Samstag, dem 18. Oktober, um 21:17 Uhr, ereignete sich zudem ein Beben der Stärke 2,8 zwischen Teneriffa und Gran Canaria in etwa 26 Kilometern Tiefe. Nur wenige Tage später, am Dienstag, dem 21. Oktober, wurde zur nahezu gleichen Zeit ein weiteres Beben derselben Region mit einer Magnitude von 2,7 und einem Hypozentrum in 23 Kilometern Tiefe registriert.

Auch in der Umgebung von Agaete (Gran Canaria) verzeichnete Involcan am Montag, dem 20. Oktober, zwischen 4:08 Uhr und 21:02 Uhr, sechs kleinere Erschütterungen. Das stärkste dieser Ereignisse erreichte eine Magnitude von 2,2 bei einer Tiefe von rund 2 Kilometern.

Normale seismische Aktivität im kanarischen Archipel

Involcan beruhigt die Bevölkerung nach den Erdbeben zwischen Teneriffa und Gran Canaria: „Das ist normal“

Nach Angaben des Instituts liegt die durchschnittliche wöchentliche Zahl an Erdbeben in den letzten fünf Jahren bei:

  • 26,8 auf Teneriffa,
  • 1,1 auf Gran Canaria und
  • 8,1 im Meereskanal zwischen beiden Inseln.

Obwohl die aktuelle Aktivität leicht über dem Durchschnitt liegt, befindet sie sich laut Involcan im normalen Rahmen und stellt keinen Grund zur Beunruhigung dar.

Die Kanarischen Inseln liegen auf der afrikanischen tektonischen Platte und werden von zahlreichen Verwerfungen durchzogen, die regelmäßig kleinere seismische Bewegungen verursachen. Gelegentlich erreichen diese Erdbeben spürbare Stärken – wie am 9. Mai 1989, als ein Beben der Stärke 5,2 zwischen Teneriffa und Gran Canaria auf beiden Inseln deutlich wahrgenommen wurde.


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