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Ausländer kaufen täglich 26 Immobilien auf den Kanarischen Inseln

Ausländer kauften Anfang 2025 täglich 26 Immobilien auf den Kanarischen Inseln, während die Preise stark stiegen und deutsche Käufer den Markt dominierten.

Die Kanarischen Inseln bleiben ein Magnet für internationale Immobilienkäufer. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 erwarben ausländische Käufer insgesamt 4.629 Immobilien, was einem Anstieg von 7,7 % gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2024 entspricht.


Das bedeutet: Im Durchschnitt wurden täglich 26 Immobilien an Ausländer verkauft – ein Rekordwert, der die starke internationale Nachfrage unterstreicht.

Rekordnachfrage und deutlicher Preisanstieg

Von den insgesamt registrierten Transaktionen entfielen 2.666 Käufe auf nicht ansässige Ausländer, was 9,6 % aller von Nichtansässigen in Spanien getätigten Immobilienkäufe entspricht. Noch nie zuvor haben so viele Ausländer auf den Kanarischen Inseln Immobilien erworben – ein klares Zeichen für die wachsende Beliebtheit des Archipels.

Ausländer kaufen täglich 26 Immobilien auf den Kanarischen Inseln

Parallel dazu verzeichneten die Inseln einen Anstieg des durchschnittlichen Quadratmeterpreises auf 2.890 Euro, was einem Zuwachs von 14,5 % entspricht – einer der höchsten Anstiege im gesamten Land. Dieser Trend verdeutlicht die Kombination aus starker Nachfrage und begrenztem Angebot, die den Markt zunehmend in Richtung Premium-Segment verschiebt.

Wer sind die Käufer?

Unter den nicht ansässigen Käufern bilden Deutsche die größte Gruppe mit einem Anteil von 22,5 %, gefolgt von Briten mit 7,5 %. Bei den ansässigen Ausländern liegen Deutsche (22 %) und Italiener (11,6 %) an der Spitze, wie der Generalrat der Notare (Consejo General del Notariado) berichtet.

Ausländer kaufen täglich 26 Immobilien auf den Kanarischen Inseln

Der Bericht weist auf eine interessante Entwicklung hin:

„Die Dynamik der ansässigen Käufer steht im Gegensatz zu einer leichten Abkühlung bei den Nichtansässigen – ein Wandel im Vergleich zur zweiten Hälfte des Jahres 2024, als beide Gruppen noch gleichauf wuchsen.“

Regionale Unterschiede

In anderen Regionen Spaniens wurde ebenfalls ein Anstieg der Verkäufe an Ausländer verzeichnet, insbesondere in Asturien (+30,8 %), Kastilien und León (+25,9 %), Galicien (+14,3 %) und Kastilien-La Mancha (+11,7 %). Ein Rückgang wurde hingegen in den Kanarischen Inseln (-7,7 %), auf den Balearen (-6,8 %), in Navarra (-3,7 %) und in der Valencianischen Gemeinschaft (-3,6 %) festgestellt.

Trotz dieser leichten Korrektur bleibt der Markt im Archipel stark. Nicht ansässige Ausländer zahlen im Durchschnitt deutlich höhere Preise als spanische Käufer, was die anhaltende Attraktivität der Kanaren als exklusives Immobilienziel bestätigt.


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