Proexca und Gesplan gaben am vergangenen Freitag bekannt, dass sie dank des Interreg-MAC-Programms, das ihnen gerade für die Durchführung des ATCLIMA-Projekts gewährt wurde, fast 1 Million Euro erhalten werden, um mit dem Senegal zusammenzuarbeiten. Die Ankündigung erfolgte während einer Reverse Mission, die beide Institutionen gemeinsam mit den Handelskammern der Kanarischen Inseln mit Beamten aus verschiedenen Bereichen des Senegals durchführen.
Das ATCLIMA-Projekt ist ein „dynamisches Beratungssystem von Unternehmen für die Entwicklung von Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen mit hoher Wirkung im Kampf gegen den Klimawandel und für die Widerstandsfähigkeit der Umwelt”. Die Partner im Senegal sind die Agentur für die Entwicklung und Verwaltung kleiner und mittlerer Unternehmen (ADEPME), die Gesellschaft für die Entwicklung und Förderung der Küsten und Tourismusgebiete des Senegals (SPACO), das Ministerium für Umwelt und ökologischen Wandel und der Staatssekretär für Stadtplanung und Wohnungswesen.

ATCLIMA reagiert auf die Notwendigkeit, dass Verwaltungen ihre Fähigkeit verbessern müssen, Umwelt- und Klimaprobleme durch innovative Lösungen aus dem privaten Sektor anzugehen. Das Projekt wird mit einem öffentlich-privaten Ansatz in strategischen Sektoren im Senegal arbeiten, wie z. B. nachhaltiger Tourismus, Stadtplanung, Wohnungswesen und Küstenmanagement.
Die Arbeit gliedert sich in drei Phasen: Systematisierung des Arbeitsprotokolls zwischen den Partnern und Entwicklung praktischer Instrumente; Anpassung an die vorrangigen Themen Senegals in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren; Umsetzung technischer Hilfe, bei der Unternehmen aus den Kanarischen Inseln und Senegal gemeinsam mit den Verwaltungen Lösungen entwerfen. Diese Lösungen werden validiert und in Richtlinien und Verfahren integriert, wodurch nachhaltige Veränderungen erzielt und die territoriale Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa im Sinne der Nachhaltigkeit gestärkt werden.
Dieses Programm, jetzt Interreg MAC, ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit der Kanarischen Inseln und des Senegals, die sich seit Jahren für das wirtschaftliche Wachstum dieser Regionen einsetzen. So sehr, dass diese Woche senegalesische Behörden aus Bereichen wie Stadtplanung, Umwelt, Tourismus, Landwirtschaft und Forstwirtschaft auf den Kanarischen Inseln sind, um Kooperationsbeziehungen mit Institutionen und Unternehmen dieser Sektoren auf den Kanarischen Inseln aufzubauen, mit denen sie sich getroffen haben, um ihre Projekte auf dem senegalesischen Markt zu fördern.






