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Aemet gibt gelbe Warnung wegen Kalima auf den Kanarischen Inseln heraus

Aemet warnt mit Gelb vor Kalima auf Lanzarote, Fuerteventura und Teilen Gran Canarias.

Der staatliche Wetterdienst Aemet hat für diesen Sonntag eine gelbe Warnung aktiviert, da mehrere Inseln des kanarischen Archipels von Kalima, einer Staubwolke aus der Sahara, betroffen sind.


Betroffene Gebiete

  • Lanzarote und Fuerteventura: Beide Inseln werden vollständig von der Staubwolke überzogen.
  • Gran Canaria: Besonders betroffen sind die Gipfelregionen sowie der Osten, Süden und Westen der Insel. Hier wird die Sichtweite auf rund 3.000 Meter reduziert, vor allem in südexponierten Höhenlagen. Aemet schließt jedoch nicht aus, dass auch tiefer gelegene Zonen beeinträchtigt werden.

Bedeutung der gelben Warnstufe

Aemet gibt gelbe Warnung wegen Kalima auf den Kanarischen Inseln heraus

Die gelbe Warnung weist im Allgemeinen kein erhebliches Risiko für die Gesamtbevölkerung aus. Dennoch können bestimmte Tätigkeiten betroffen sein, etwa:

  • Arbeiten im Freien
  • Straßen- und Luftverkehr
  • Gesundheitsbelastungen für sensible Gruppen, insbesondere Personen mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen

Hintergrund und Auswirkungen

Aemet gibt gelbe Warnung wegen Kalima auf den Kanarischen Inseln heraus

Kalima-Ereignisse treten auf den Kanarischen Inseln regelmäßig auf und haben wiederholt spürbare Folgen:

  • Sichtbehinderungen im Straßenverkehr und für den Flugverkehr
  • Deutliche Verschlechterung der Luftqualität durch Feinstaub
  • Gesundheitsrisiken für vulnerable Bevölkerungsgruppen

Diese aktuelle Warnung macht erneut deutlich, wie sehr das Eindringen von Saharastaub den Alltag, die Gesundheit und die Umwelt auf den Kanaren beeinflussen kann. Die Behörden raten daher sowohl Einwohnern als auch Touristen, in den kommenden Tagen besondere Vorsicht walten zu lassen.


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