Am Dienstag, dem 17. Juni, kehrt die Kalima (Saharastaub) auf die Kanarischen Inseln zurück. Begleitet wird sie von bewölktem Himmel in verschiedenen Regionen des Archipels und Temperaturen, die laut der spanischen Wetterbehörde AEMET örtlich bis zu 30 °C erreichen können.
Provinz Santa Cruz de Tenerife
Auf Teneriffa wird im Norden der Insel am frühen Morgen sowie in den späten Nachmittagsstunden geschlossene Bewölkung erwartet, während es tagsüber meist wechselnd bewölkt bleibt.
In den übrigen Teilen der Insel ist der Himmel weitgehend klar, lediglich im Süden kann es zu kurzzeitigen Wolkenfeldern kommen.
- Die Temperaturen bleiben stabil, mit Höchstwerten um 28 °C und nächtlichen Tiefstwerten von etwa 15 °C auf El Hierro.
- Der Wind weht mäßig aus nordöstlicher Richtung, während in den Bergregionen mit leichten Südwinden zu rechnen ist.
Provinz Las Palmas

Auf Gran Canaria beginnt der Tag an der Nordküste mit dichter Bewölkung, die sich im Tagesverlauf zu teilweise bewölkten Abschnitten auflöst.
Der Rest der Insel zeigt sich überwiegend klar, mit mittelhohen und hohen Wolkenfeldern gegen Abend.
Ab dem Mittag wird in höheren Lagen mit leichter Calima gerechnet.
Auf Lanzarote und Fuerteventura dominiert die Wolkenbedeckung an den nördlichen, östlichen und westlichen Küsten.
Im Landesinneren sowie im Süden ist das Wetter weitgehend heiter, mit vereinzelten mittelhohen und hohen Wolken am späten Nachmittag.
Leichte Schauer sind örtlich möglich, insbesondere in Kombination mit Kalima in höheren Gebieten ab dem Nachmittag.
- In Las Palmas de Gran Canaria liegen die Temperaturen zwischen 20 °C in der Nacht und 24 °C am Tag.
- Der Wind weht mäßig aus Nordost, kann jedoch an den südöstlichen und nordwestlichen Hängen zur Mittagszeit zeitweise stark auffrischen.
- In den Bergen ist mit mäßigen Südwinden zu rechnen.
Festland: Weitreichende Wetterwarnungen wegen Hitze und Unwettern
Während auf den Kanaren Kalima und teils bewölkter Himmel dominieren, stehen große Teile des spanischen Festlands unter gelber Wetterwarnung – aufgrund von extremer Hitze, Gewittern, Starkregen und gefährlichen Küstenbedingungen.
Betroffene Regionen laut AEMET:

- Andalusien, Aragonien, Balearen, Kastilien und León, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Extremadura, Galicien und Madrid.
Prognose für das Festland
- In Teruel, auf Teilen der südlichen Hochebene und in den Bergregionen Andalusiens werden starke Gewitter mit intensiven Niederschlägen erwartet.
- An der südlichen Atlantikküste und in Teilen von Galicien steigen die Temperaturen deutlich.
- Im Landesinneren des zentralen, nördlichen und nordwestlichen Spaniens wird ein starker Temperaturanstieg vorhergesagt.
In Städten wie Albacete, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Lleida, Madrid, Ourense, Salamanca, Valladolid, Zamora und Zaragoza sollen die Höchstwerte 34 bis 36 °C überschreiten.
In besonders heißen Regionen wie Toledo, Sevilla, Córdoba und Badajoz sind 38 bis 40 °C möglich.
Die nächtlichen Tiefsttemperaturen steigen im westlichen Drittel der Halbinsel, könnten aber im Nordosten leicht fallen. In den übrigen Landesteilen werden kaum Veränderungen erwartet.
Wind- und Himmelsbedingungen
Am Montag zeigt sich das Festland überwiegend stabil, mit meist klarem Himmel und zeitweise mittelhoher bis hoher Bewölkung, insbesondere über dem Alborán-Meer und dem südöstlichen Festland, wo sich der Himmel später verdichten kann.
Regionale Windprognosen:
- Nordküste Galiciens: Mäßiger bis starker Nordostwind
- Straße von Gibraltar: Ostwind
- Ampurdán (Katalonien): Tramontana aus Norden
- Kantabrische und südöstliche Küsten: Östliche Winde
- Balearen und Kanarische Inseln: Mäßiger Nordwind den ganzen Tag






