Im Mai 2025 verzeichneten die Kanarischen Inseln einen Preisanstieg von 18,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat und belegten damit den zweiten Platz unter den spanischen Regionen mit der stärksten Verteuerung von Gebrauchtimmobilien. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag laut dem aktuellen Immobilienpreisindex von idealista bei 3.039 Euro.
Spanienweit: Höchststand bei Immobilienpreisen
Landesweit stiegen die Preise für Gebrauchtwohnungen um 12,8 % im Jahresvergleich und erreichten mit 2.391 Euro pro Quadratmeter einen neuen Rekordwert seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch im Monatsvergleich (April zu Mai) kletterten die Preise um 1,7 %, und innerhalb der letzten drei Monate betrug das Plus 5,3 % – ein klares Zeichen für einen anhaltenden Aufwärtstrend auf dem Immobilienmarkt.
Entwicklung nach autonomen Gemeinschaften

Laut idealista stiegen die Preise in fast allen Regionen im Vergleich zum Vorjahr. Die einzige Ausnahme bildete Extremadura, wo die Preisvorstellungen der Verkäufer um 1,3 % zurückgingen.
Die höchsten jährlichen Preissteigerungen verzeichneten:
- Madrid (+24,3 %)
- Kanarische Inseln (+18,2 %)
- Murcia (+18,1 %)
- Valencia (+17,5 %)
- Andalusien (+14,3 %)
- Balearen (+13,5 %)
- Kantabrien (+13,2 %)
Deutlich unter dem Landesdurchschnitt lagen:
- Asturien (+10,9 %)
- Baskenland (+8,6 %)
- Katalonien (+6,5 %)
- Aragonien (+2,8 %)
- Galicien und Kastilien-La Mancha (jeweils +2,7 %)
Die geringsten Steigerungen wurden registriert in:
- Navarra (+2,1 %)
- La Rioja (+2,1 %)
- Kastilien und León (+2,3 %)
Teuerste und günstigste Regionen im Vergleich

Die Balearen bleiben die teuerste Region Spaniens mit einem Durchschnittspreis von 4.905 €/m², gefolgt von:
- Madrid (4.234 €)
- Baskenland (3.179 €)
- Kanarische Inseln (3.039 €)
- Katalonien (2.560 €)
Am günstigsten sind Gebrauchtimmobilien in:
- Kastilien-La Mancha (961 €)
- Extremadura (982 €)
- Kastilien und León (1.216 €)
Entwicklung auf Provinzebene
Auch auf Provinzebene führte Madrid mit einem Anstieg von 24,3 % die Liste an. Es folgten:
- Santa Cruz de Tenerife (+19,4 %)
- Murcia (+18,1 %)
- Alicante und Valencia (jeweils +15,8 %)
- Málaga (+15,3 %)
Die deutlichsten Preisrückgänge wurden gemeldet in:
- Ourense (–7,8 %)
- Badajoz (–3,4 %)
- Cuenca (–2,7 %)
- Soria (–2,6 %)
- Teruel (–1,9 %)
Entwicklung in den Provinzhauptstädten

Die größten Preissprünge innerhalb der Hauptstädte gab es in:
- Madrid (+24,6 %)
- Santander (+20,0 %)
- Valencia (+19,5 %)
- Oviedo (+18,6 %)
- Málaga (+17,4 %)
- Palma (+17,3 %)
Am unteren Ende lagen:
- Ceuta (+1,1 %)
- Huesca (+2,3 %)
- Tarragona (+3,2 %)
- Badajoz (+3,6 %)
- Murcia (+3,8 %)
Lediglich zwei Städte verzeichneten Preisrückgänge:
- Girona (–1,0 %)
- Ourense (–0,2 %)
Spaniens teuerste und günstigste Hauptstädte
San Sebastián bleibt mit einem durchschnittlichen Preis von 6.025 €/m² die teuerste Hauptstadt Spaniens. Dahinter folgen:
- Madrid (5.573 €)
- Barcelona (4.895 €)
Am günstigsten sind:
- Jaén (1.240 €)
- Zamora (1.245 €)
- Lleida (1.327 €)






