Der Durchzug von Sturm Laurence hat die Generaldirektion für Notfälle dazu veranlasst, aufgrund extremer Wetterbedingungen eine neue Vorwarnung auf den Kanarischen Inseln auszulösen. Gleichzeitig wurde jedoch das Risiko von Überschwemmungen an der Küste für beendet erklärt. Diese Entscheidung basiert auf den Daten der staatlichen Wetterbehörde (AEMET) und anderen Überwachungsquellen und erfolgt gemäß den Richtlinien des Spezifischen Notfallplans für meteorologische Phänomene (PEFMA) und des Sonderplans für Hochwasserschutz (PEINCA).
Wettervorhersage und erwartete Bedingungen

Der Sturm bringt mäßige Westwinde mit starken Böen, die sich insbesondere auf den Teide-Nationalpark auf Teneriffa auswirken werden. Zusätzlich werden Windböen von bis zu 70 km/h oder mehr in mehreren Regionen erwartet:
- La Palma: Berggipfel, hochgelegene Regionen und die östlichen Hänge.
- El Hierro: Hochgelegene Gebiete und Berggipfel.
- La Gomera: Westliche Hälfte, einschließlich Berggipfel, Küstenregionen und mittlere Höhenlagen.
- Teneriffa: Nördliche und küstennahe Gemeinden sowie Adeje, Arona, Vilaflor, San Miguel de Abona, Granadilla, Arico und Fasnia.
- Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura: Zunehmende Windstärken in den nordwestlichen und südöstlichen Gemeinden im Laufe des Tages.
Sicherheitsempfehlungen für die Bevölkerung
Angesichts der aktuellen Wetterlage fordert die Regierung der Kanarischen Inseln die Bevölkerung auf, geeignete Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um Risiken zu minimieren. Dazu gehören:
- Entfernen von Blumentöpfen und losen Gegenständen von Fenstern, Balkonen und Dächern, um Unfälle zu vermeiden.
- Überprüfung von Gebäuden auf beschädigte Gesimse, Balkone oder Fassaden, die herabfallende Trümmer verursachen könnten.
- Vermeidung unnötiger Fahrten und Überprüfung der Straßenverhältnisse, da starke Winde zu Hindernissen oder Trümmern auf den Straßen führen können.
- Notruf 112 wählen, um Vorfälle sofort zu melden und notwendige Hilfe anzufordern.
Aufhebung der Warnung vor Küstenüberschwemmungen

Die Generaldirektion für Notfälle hat die Warnung vor gefährlichen Küstenphänomenen am 18. März um 20:00 Uhr offiziell aufgehoben, nachdem sich die Wetterbedingungen stabilisiert haben. Ebenso wurde die Vorwarnung für das Risiko von Küstenüberschwemmungen gemäß Dekret 115/2018 beendet, welches die Notfallmaßnahmen für Hochwasserrisiken auf den Kanarischen Inseln regelt.
Obwohl das Risiko von Überschwemmungen durch hohe Wellen und Fluten als beendet gilt, waren von den vorherigen Warnungen verschiedene Küstenregionen betroffen:
- La Palma: Süd-, West-, Nord- und Nordostküste.
- El Hierro, La Gomera, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote: Nord- und Westküste.
- Gran Canaria: Nordküste.
Mit dem Abzug des Sturms beobachten die Behörden weiterhin die Wetterlage und raten der Bevölkerung, über mögliche weitere Entwicklungen informiert zu bleiben.






