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Preisanstieg in Schlüsselsektoren: Die Kanaren verzeichnen niedrigste Inflation Spaniens

Die Kanarischen Inseln erleben trotz der niedrigsten Inflationsrate Spaniens weiterhin Preisanstiege in zentralen Wirtschaftsbereichen.

Auf den Kanarischen Inseln bleibt die Inflation trotz steigender Kosten in Schlüsselbereichen wie Freizeit, Wohnen und Gastgewerbe die niedrigste in Spanien. Laut den neuesten Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INE) stieg der Verbraucherpreisindex (VPI) auf den Inseln im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,3 % und liegt damit unter dem nationalen Durchschnittsanstieg von 0,4 %. Diese Entwicklung führt zu einer jährlichen Inflationsrate von 3,1 %, der niedrigsten im ganzen Land.


Im Einzelnen erlebten die Kanaren im vergangenen Monat signifikante Preissteigerungen in mehreren Kategorien. Die größten Zuwächse gab es im Bereich Freizeit und Kultur mit 1,3 %, gefolgt von Wohnkosten, einschließlich Strom, mit einem Anstieg von 1,0 %. Hotels, Gastronomie, Tourismus und andere Dienstleistungen sahen ebenfalls Preissteigerungen um 0,6 %. Alkoholische Getränke und Tabak stiegen um 0,5 %, während Lebensmittel und Bildung nur marginale Zuwächse von 0,1 % verzeichneten.

Preisanstieg in Schlüsselsektoren: Die Kanaren verzeichnen niedrigste Inflation Spaniens

In einigen Sektoren fielen die Preise im Juni jedoch gegenüber Mai. Der stärkste Rückgang war in der Kategorie Bekleidung und Schuhe mit 1,4 % zu verzeichnen, während Medikamente und Verkehr (einschließlich Kraftstoffe) nur um 0,1 % sanken.

Im Jahresvergleich verzeichnete das Gastgewerbe mit einem Preisanstieg von 5,5 % die höchste Inflation, gefolgt von den Wohnkosten mit 5,1 % und den Lebensmittelpreisen mit 4,4 %. Alkoholische Getränke und Tabak sowie Bildung überschritten mit Anstiegen von 3,5 % bzw. 3,2 % ebenfalls die allgemeine Inflationsrate der Inseln.

Preisanstieg in Schlüsselsektoren: Die Kanaren verzeichnen niedrigste Inflation Spaniens

Trotz der überwiegenden Preisanstiege gab es im letzten Jahr auch Bereiche, in denen die Preise sanken, darunter Bekleidung und Schuhe mit einem Rückgang von 2,2 % und Haushaltswaren mit einem Rückgang von 0,5 %. Diese Preissenkungen bieten etwas Entlastung im Kontext des breiten Inflationsdrucks.

Die Kanarischen Inseln erleben also trotz niedriger Gesamtinflation weiterhin Preissteigerungen, vor allem in den tourismusintensiven Sektoren, was die Vielfalt und Dynamik der ökonomischen Landschaft auf den Inseln hervorhebt.


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