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Brandvorwarnung für die Kanarischen Inseln: 5 Inseln von erhöhtem Risiko betroffen

Das Risiko nimmt durch die fortwährende Dürreperiode und die außergewöhnlich hohen Temperaturen auf den Kanarischen Inseln zu.

Die Generaldirektion für Notfälle der Regierung der Kanarischen Inseln hat eine Vorwarnung wegen eines erhöhten Risikos für Waldbrände auf den Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro erlassen. Auch für Gran Canaria wurde diese Vorwarnung aktiviert, allerdings nur für Gebiete, die mehr als 400 Meter über dem Meeresspiegel liegen.


Diese präventive Maßnahme resultiert aus einer Vielzahl an klimatischen und umweltbezogenen Faktoren, die zusammenkommen und das Risiko für Waldbrände auf den Inseln signifikant steigern. Momentan leiden die Inseln unter einer anhaltenden Dürreperiode und haben die normalerweise regenreichste Jahreszeit verpasst. Zudem haben die vergangenen Monate durchgehend höhere Temperaturen als üblich gezeigt, ohne dass eine baldige Änderung der Wetterverhältnisse in Sicht ist.

Brandvorwarnung für die Kanarischen Inseln: 5 Inseln von erhöhtem Risiko betroffen

Entsprechend den Bestimmungen des INFOCA-Programms unter Abschnitt 2.10 sind die aktuellen Bedingungen ausreichend, um eine spezielle Vorwarnsituation für Waldbrände zu erklären. Diese Warnstufe kann sich ändern, abhängig von neuen Wetterprognosen und den Risikoeinschätzungen der zuständigen Zivilschutzbehörden der kanarischen Regierung, in Abstimmung mit den betroffenen Inselräten.

Diese Erklärung basiert auf den vorhandenen Informationen und erfolgt in Übereinstimmung mit dem Erlass 60/2014 vom 29. Mai, der den speziellen Aktionsplan für Zivilschutz und Notfallreaktion bei Waldbränden in der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln (INFOCA) ratifiziert.


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