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Elsa Punset: «Der Beginn der KI signalisiert eine revolutionäre Ära; die Zukunft der Menschheit in 5 Jahren liegt jenseits unserer Vorstellungskraft»

Die Schriftstellerin Elsa Punset war die Protagonistin einer neuen Ausgabe des Forums Atlantic Premiun der Stiftung Diario de Avisos: "Wir müssen unsere Mädchen schützen".

Die Schriftstellerin Elsa Punset war die Hauptfigur einer neuen Ausgabe des Atlantic Premium Forums der Stiftung Diario de Avisos, in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung des Inselrats von Teneriffa. In ihrer Rede sprach Punset über aktuelle Themen wie die wachsende Abhängigkeit der Jugendlichen von digitalen Medien, die Notwendigkeit, im Hier und Jetzt zu leben, um «Lebensjahre zu gewinnen», und die Herausforderung der künstlichen Intelligenz, die eine «Revolution» darstellt, der sich die Menschheit stellen muss, indem sie Wert auf Ethik legt.

Punset betonte, dass wir uns in einer der privilegiertesten Zeiten der Menschheitsgeschichte befinden, jedoch aufgrund des hohen Tempos, in dem wir leben, oft nicht wahrnehmen, wie wir diese außergewöhnlichen Zeiten leben können. Um dies zu verdeutlichen, stellte sie Fragen wie «Wie viele Menschen haben weltweit Zugang zu Elektrizität?» oder «Wie viele Mädchen schließen in den ärmsten Ländern der Welt die Grundschule ab?».

Diese Fragen sollten den Pessimismus in der heutigen Gesellschaft in den Kontext setzen und verdeutlichen, dass trotz der bestehenden Herausforderungen die Welt sich weiterentwickelt und verbessert.

ELSA PUNSET: WEGE ZUM OPTIMISMUS

Elsa Punset: "Der Beginn der KI signalisiert eine revolutionäre Ära; die Zukunft der Menschheit in 5 Jahren liegt jenseits unserer Vorstellungskraft"

Die Schriftstellerin reflektierte über die Tatsache, dass alles sich in einem beispiellosen Tempo verändert und betonte die Bedeutung, sich um die eigene mentale Gesundheit zu kümmern. Sie erklärte, dass Optimismus eine Fähigkeit ist, die kultiviert werden kann, und dass es wichtig ist, realistisch zu bleiben. Dabei hob sie hervor, dass es essentiell ist, sich um sich selbst zu kümmern und eine Verbindung zur Natur aufrechtzuerhalten, um dem ständigen Stress des modernen Lebens entgegenzuwirken.

Ein weiterer zentraler Punkt in Punsets Ansprache war die Herausforderung, die Probleme von Jugendlichen anzugehen, insbesondere die wachsende Bildschirmsucht, die sie als eine echte Pandemie bezeichnete. Sie unterstrich die Notwendigkeit, klare Regeln aufzustellen und den Zugang zu Bildschirmen zu regulieren, um die psychische Gesundheit der jungen Generation zu schützen.

Besonderes Augenmerk legte Punset auf den Schutz von Mädchen, die sie als besonders verletzlich bezeichnete. Sie machte auf die Bedeutung des Selbstwertgefühls bei Frauen aufmerksam und betonte die Notwendigkeit, sie vor den negativen Einflüssen in sozialen Netzwerken zu schützen.

SOZIALE BEZIEHUNGEN

Paradoxerweise stellte Punset fest, dass in einer zunehmend vernetzten Gesellschaft direkte soziale Beziehungen entscheidend für das Glück und das Wohlbefinden sind. Sie zitierte Studien, die zeigen, dass die Qualität der sozialen Beziehungen die Lebenserwartung beeinflusst und betonte die Wichtigkeit von Achtsamkeit und Fürsorge füreinander.

Abschließend warf Punset einen Blick auf die Zukunft und betrachtete die künstliche Intelligenz als eine der größten Herausforderungen. Sie erklärte, dass es wichtig sei, ethische Werte wiederzuentdecken, um die positiven Aspekte der künstlichen Intelligenz zu nutzen und gleichzeitig die potenziellen Risiken zu minimieren.

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