Im letzten Jahr verzeichnete Spanien einen Bevölkerungszuwachs von 507.548 Personen, was einem Anstieg von 1,06% entspricht und die Gesamtbevölkerungszahl auf einen neuen Höchststand von 48.592.909 brachte. Der Hauptfaktor dieses Wachstums ist der Anstieg der Zahl der im Ausland geborenen Einwohner, wodurch der Anteil der ausländischen Bevölkerung auf den Rekordwert von 13,4 % anstieg.
Besonders auf den Kanarischen Inseln stieg die Bevölkerung im Jahr 2023 um 1,2 %, was einer Zunahme um 27.409 Personen auf eine Gesamtzahl von 2.213.016 Einwohnern entspricht, im Vergleich zu 2.185.607 im vorherigen Jahr. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf einen 7,5 % Anstieg bei den im Ausland geborenen Einwohnern zurückzuführen, deren Zahl von 292.401 im Jahr 2022 auf 314.523 im Jahr 2023 kletterte.
In den letzten drei Monaten des Jahres 2023 erlebte Spanien einen Bevölkerungsanstieg um 85.870 Personen, was den seit sechs Quartalen anhaltenden Wachstumstrend fortsetzt, mit jährlichen Steigerungsraten von über 1%. Diese Entwicklung wurde vom Nationalen Institut für Statistik (INE) in seinem neuesten Bericht zur kontinuierlichen Bevölkerungsstatistik bestätigt.

Der Anstieg der Bevölkerung in Spanien ist insbesondere auf den Zuwachs der im Ausland geborenen Bevölkerung zurückzuführen, deren Zahl nun 8.775.213 beträgt, was sogar die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen übersteigt, da viele von ihnen die spanische Staatsbürgerschaft erlangt haben. Die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen erhöhte sich im Verlauf des Quartals um 72.504 auf 6.491.502, was 13,4 % der Gesamtbevölkerung ausmacht, ein Anstieg im Vergleich zu 4,2 % im Jahr 2002. Die Zahl der spanischen Staatsangehörigen stieg um 13.366.
Entwicklung der Bevölkerungszahlen NACH REGIONEN IN SPANIEN
Im Hinblick auf die Migration kamen im vierten Quartal des Jahres 2023 insbesondere viele Menschen aus Kolumbien, Venezuela und Marokko nach Spanien, mit signifikanten Zahlen auch aus Peru, Italien, Argentinien, Honduras, Ecuador und Rumänien. Spanier, Marokkaner und Rumänen waren die größten Gruppen unter den Auswanderern.
Die Entwicklung der Bevölkerungszahlen nach Regionen in Spanien zeigte, dass die Zahl der Haushalte im vierten Quartal um 45.560 auf insgesamt 19.346.386 anstieg, was einem jährlichen Wachstum von 1,28% entspricht. In fast allen autonomen Gemeinschaften und Städten wurde ein Bevölkerungswachstum verzeichnet, mit Ausnahme von Andalusien und Extremadura. Bedeutende Bevölkerungszuwächse wurden unter anderem in Melilla, der Comunidad de Madrid, der Comunitat Valenciana und der Región de Murcia festgestellt.






