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Anstieg der Wohnungspreise auf den Kanarischen Inseln um 6,6% im dritten Quartal

Im dritten Quartal erhöhte sich der Wohnungspreisindex auf den Kanarischen Inseln um 2,1 Punkte auf 6,6%. Die Jahresrate für Neubau sank um 2,7 Punkte auf 11,3%, während Gebrauchtimmobilien um 6,2%, also 2,5 Punkte mehr als im vorherigen Quartal, zulegten.

In den Kanarischen Inseln stieg der Wohnungspreisindex (HPI) im dritten Quartal um 2,1 Punkte auf 6,6%. Die Jahresrate für Neubauten fiel um 2,7 Punkte auf 11,3%, während die Preise für Gebrauchtimmobilien um 6,2% anstiegen, was 2,5 Punkte mehr als im Vorquartal bedeutet.

Gleichzeitig erhöhten sich die Kosten für freien Wohnraum im Vergleich zu 2022 um 4,5%, vor allem aufgrund eines 11%igen Anstiegs bei Neubauten, dem höchsten seit 16 Jahren, gemäß dem Wohnungspreisindex (IPV) des Nationalen Instituts für Statistik (INE). Dieser Trend setzt sich nun im 38. Quartal in Folge fort.

Die Neubauwohnungspreise stiegen im dritten Quartal um 11% im Vergleich zum Vorjahr, was einen Anstieg von 3,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal darstellt. Die Preise für Gebrauchtimmobilien stiegen ebenfalls um 3,2% im Vergleich zu 2022, eine etwas höhere Rate als im zweiten Quartal und die höchste seit dem vierten Quartal 2022.

Anstieg der Wohnungspreise auf den Kanarischen Inseln um 6,6% im dritten Quartal

Navarra verzeichnete mit 7,6% den größten jährlichen Anstieg bei freien Wohnungspreisen, gefolgt von den Kanarischen Inseln mit 6,6%, Kantabrien mit 5,9% und Andalusien mit 5,8%. Auch Ceuta und Melilla zeigten einen deutlichen Anstieg.

In Kastilien-La Mancha und Extremadura waren die jährlichen Preisanstiege am geringsten, mit 1% bzw. 1,1%.

Quartalsweise betrachtet, stiegen die Wohnungspreise in ganz Spanien von Q2 bis Q3 2023 um 2,5%, der höchste Quartalsanstieg seit Q1 2022. Die Preise für Neubauten erhöhten sich zwischen Juli und September um 4,1%, der größte Quartalsanstieg seit dem dritten Quartal 2020. Gebrauchte Häuser verzeichneten einen Anstieg von 2,2%, was der Rate des Vorquartals entspricht.

In allen autonomen Gemeinschaften stiegen die Hauspreise in diesem Zeitraum an, wobei Navarra und die Balearen den größten Anstieg (3,1%) verzeichneten, gefolgt vom Baskenland und den Kanarischen Inseln (3%). Die geringsten Anstiege wurden in Kastilien-La Mancha und Extremadura mit jeweils 0,6% beobachtet.

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